Cyber-Sicherheit

Der steigende Einsatz von Informationstechnologie (IT) eröffnet neue Räume in fast allen Bereichen des wirtschaftlichen Lebens. Treiber dieser Entwicklung ist die Digitalisierung. Die Geschwindigkeit, mit der die Digitalisierung Einzug hält, wird sich weiter erhöhen. Die Vernetzung innerhalb und außerhalb eines Betriebes, von Menschen, Produkten, Fertigungsverfahren etc. hat sich im letzten Jahrzehnt enorm verändert und wird ebenfalls zunehmen.

Vor allem Effizienzgesichtspunkte spielen hierbei eine tragende Rolle. Aber es können auch ganz neue Produkte und Dienstleistungen mit Hilfe der neuen Möglichkeiten erdacht werden.

Der unternehmerische Erfolg ist zunehmend an die Funktionsfähigkeit der IT gekoppelt und schafft entsprechende Abhängigkeiten. Der Blick auf die IT-Sicherheit gewinnt daher richtigerweise mehr Bedeutung als in der Vergangenheit. IT-Sicherheit betrifft sowohl den Umgang mit Daten aller Art als auch denjenigen mit Hard- und Software.

Die Datenintegrität, -verfügbarkeit und –vertraulichkeit rückt in den Fokus, da die Vernetzung neue Einfallstore schafft, um Daten zu stehlen, zu verändern oder zu löschen.

Schadprogramme, die einen Weg in die Systeme gefunden haben, können Daten verschlüsseln, kopieren oder löschen. Erpressungen durch Cyber-Kriminelle sind heute eine reale Bedrohung geworden. Das finanzielle Potenzial von Cyber-Kriminalität ist riesig und nimmt mit der Digitalisierung schnell zu.

Der Verlust von Know-how z. B. über Produktionsverfahren, Rezepturen, Quellcodes oder in Form von Forschungs- und Entwicklungsdaten kann sogar den Bestand des Unternehmens gefährden.

Ebenso prekär ist der Abfluss über Kunden- und Lieferantenverbindungen, Ausschreibungs- und Finanzdaten. Hinzu kommt der Imageschaden und Vertrauensverlust, der ein beträchtliches Maß erreichen kann.

IT-Sicherheit hat ferner Bedeutung für die Funktionsfähigkeit der Produktions- und Arbeitsmittel, die mit Hilfe von IT betrieben werden, damit es zu keiner Betriebsunterbrechung oder Fehlproduktion kommt.

Aufgrund des gestiegenen Gewichts der IT im Unternehmensbetrieb, ist es Aufgabe der Geschäftsführung und nicht der IT-Abteilung, sich um den Stand der IT-Sicherheit zu kümmern, um seinen Pflichten als ordentlicher Kaufmann gerecht zu werden.

Im Rahmen des Risikomanagements sind zunächst Lösungen zur Erhöhung der IT-Sicherheit zu betrachten, die keines Versicherungsschutzes bedürfen. Dazu bedarf es einer Risikoanalyse des Unternehmens, bei der das Schadenpotential, die Sicherheitsrisiken und mögliche Schutzmaßnahmen herausgearbeitet werden müssen.

Da eine vollkommene Sicherheit weder denkbar noch bezahlbar ist, kann eine sogenannte„Cyber-Versicherung“ eine sinnvolle Ergänzung für verbleibende Risiken sein. Das sind spezielle Versicherungsverträge, die sich nicht nur auf die Leistung einer Versicherungssumme im Schadenfalle beschränken. Auch Zusatzleistungen, wie Forensik, Krisen- und PR-Beratung, Rechtsberatung, Ersatz von Schadenersatzansprüchen Dritter, Abwehrkosten aus Datenschutzverfahren etc. sind über solche Policen versicherbar.

Lassen Sie sich hierzu von uns gerne umfassend beraten. Wir sondieren auch den Markt für Sie und besorgen Ihnen – soweit dies möglich ist - eine Deckung, die auf Ihr individuelles Risiko abgestimmt ist.

Auf Ihre Anfragen z. B. über cyber@mapra.de freuen wir uns.

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